Erdwärme verstehen

Wärme aus
der Tiefe.

Eine Erdsonde erschliesst Wärme aus dem Untergrund. Erst die Wärmepumpe hebt diese Wärme mit elektrischer Antriebsenergie auf eine nutzbare Temperatur für Heizung und Warmwasser.

So funktioniert das Zusammenspiel
Schematischer Schnitt durch ein Haus und den Untergrund mit einer geschlossenen Erdsonde
Geschlossene Erdsonde im Schnitt. Schematische Darstellung, nicht massstäblich.

Der Weg der Wärme

Vier Schritte.
Ein Zusammenspiel.

Beschrieben ist die übliche geschlossene Erdsondenanlage mit Sole-Wasser-Wärmepumpe. Wärme wird zwischen getrennten Kreisläufen übertragen; die Flüssigkeiten vermischen sich dabei nicht.

  1. Die Sonde nimmt Wärme auf

    In den Sondenrohren zirkuliert Sole, gewöhnlich Wasser mit Frostschutz. Sie nimmt Wärme aus dem umgebenden Untergrund auf und transportiert diese zur Wärmepumpe. Der Sondenkreis ist geschlossen: Es wird kein Grundwasser gefördert.

  2. Der Verdampfer überträgt die Wärme

    In der Wärmepumpe gibt die Sole Wärme über einen Wärmetauscher an ein separates Kältemittel ab. Dieses verdampft bei niedriger Temperatur. Die abgekühlte Sole fliesst zurück zur Erdsonde und nimmt erneut Wärme auf.

  3. Verdichten und nutzbare Wärme abgeben

    Ein elektrisch angetriebener Verdichter erhöht Druck und Temperatur des Kältemitteldampfs. Im Kondensator gibt das Kältemittel Wärme an das Heizungswasser ab und verflüssigt sich. Über die Gebäudetechnik versorgt diese Wärme die Raumheizung und die Warmwasserbereitung.

  4. Der Kältemittelkreislauf beginnt neu

    Das flüssige Kältemittel passiert das Expansionsventil. Druck und Temperatur sinken, sodass es im Verdampfer wieder Wärme aufnehmen kann. Die Wärmepumpe benötigt dafür elektrische Energie; ihre Effizienz hängt von Anlage und Betriebsbedingungen ab.

Drei getrennte Kreisläufe.Im Solekreis zirkuliert die Flüssigkeit durch die Erdsonde. Das Kältemittel bleibt im geschlossenen Kältekreis der Wärmepumpe. Im Heizkreis zirkuliert Heizungswasser. Wärmetauscher übertragen die Wärme zwischen diesen Kreisläufen.

Auf das Projekt abgestimmt

Die Auslegung
macht den Unterschied.

Wärmebedarf des Gebäudes, Untergrund und Betriebsweise beeinflussen die erforderliche Auslegung. Anzahl und Tiefe der Sonden lassen sich deshalb nicht allein aus der Wohnfläche oder einem pauschalen Meterwert bestimmen. Die Planungsgrundlagen müssen zum konkreten Standort passen.

Der Raum zwischen Sondenrohren und Bohrlochwand wird mit geeignetem Material hinterfüllt. Die Hinterfüllung stellt die thermische Anbindung an den Untergrund her. Material, Einbau und die zugehörigen Nachweise gehören deshalb in die technische Betrachtung.

Technik als Plan verstehen

Drei schematische Beispiele zeigen Bohrstandorte, Leitungsführung und Anlagenaufbau. So werden die Zusammenhänge vom Grundstück bis zur Wärmepumpe sichtbar.

Zu den Erdsondenplänen

Von der Erklärung zur Ausführung

Was bedeutet das
für Ihr Vorhaben?

Ich unterstütze beim Durchsehen der Unterlagen, bei der Ausschreibung und bei vereinbarten Baustellenbegehungen. Beobachtete Abläufe und fehlende Nachweise halte ich nachvollziehbar fest. Ich bin kein Geologe; geologische Bewertungen bleiben bei den zuständigen Fachpersonen.

Projekt besprechen

Wissen für Ihre Entscheidungen

Ihr Erdsondenprojekt
besser verstehen.

Technik, Kosten und Anforderungen verständlich eingeordnet – als Vorbereitung für Ihr Gespräch mit Planung und Ausführung.

Die Technik

Wie funktioniert
eine Erdsonde?

Wärme aus dem Untergrund und die Aufgabe der Wärmepumpe einfach erklärt.

Funktion verstehen

Die Investition

Welche Kosten
sind zu erwarten?

Richtgrössen einordnen, Leistungsumfang klären und Offerten vergleichen.

Kosten einordnen

Die Vorbereitung

Gütesiegel
& Bewilligung.

Was das FWS-Gütesiegel bedeutet und wie ich das Verfahren unterstütze.

Anforderungen verstehen